Theaterplakat Künstlerverein Malkasten „Die Afrikanerin von Kalau “
Hugo Zieger | 1893 Preis: 38, 00 €
* 5. Juli 1864 in Koblenz; † 27. März 1932 in Oldenburg, war ein deutscher Maler.
Er begann bereits in seiner Kindheit zu malen und zu zeichnen.
1883 Wechsel von der Oberprima der Oberrealschule Koblenz zur Düsseldorfer Kunstakademie, zunächst in den vorbereitenden Klassen bei Heinrich Lauenstein, Heinrich Crola und Adolf Schill.
1886 bis 1889 in der Fachklasse des Historienmalers Peter Janssen
und 1889 bis 1895 als dessen Meisterschüler.
Beschäftigung mit der Akt- und Bildnismalerei u.a. bei Eduard von Gebhardt. Seit Mitte der 1880er Jahre selbständige Aufträge, darunter Wandgemälde für das Haus Poensgen in Düsseldorf.
1886/87 entstand das Wandbild „Die Wiedertäufer auf dem Prinzipalmarkt“ für den Ludgerhof in Münster. Für den Rathaussaal der Stadt Gelsenkirchen malte er die Bildnisse der deutschen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. Diese wurden 1890 in der Düsseldorfer Kunsthalle ausgestellt.
1893 Beteiligung an einem Wettbewerb zur Förderung großformatiger Freskenmalerei. Es entstand daraufhin das Fresko „Der Bruderkuß“ oder auch „Lever dod as Slav“. Zieger schuf zahlreiche Illustrationen für Kinderbücher und die Bildnisse Prominenter, wie die der Düsseldorfer Industriellen Adolf und Emil Kirdorf. 1897 Beschäftigung mit Industriemotiven aus dem Kohlebergbau des Ruhrgebiets.
1901 Ausmalung der Kuppelhalle der Bergbauabteilung auf der Düsseldorfer Ausstellung.
1902 entstanden im Auftrag des Bergbauvereins Essen vier Darstellungen der Hauptbetriebe des Kohlebergbaus und des Stahlwerks Rothe Erde bei Aachen.
1893, 1898 und 1899 Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung, der Berliner Internationalen Kunstausstellung 1896 und der Berliner Akademischen Kunstausstellung 1892.
Zieger war in Düsseldorf Mitglied der Künstlervereinigung Lätitia
und 1894 bis 1906 des Künstlervereins Malkasten.
1892/93 entwarf er für den Malkasten ein Programmplakat für die Theateraufführung „Die Afrikanerin in Kalau“. Anlass war die Einweihung eines neuen Vorhanges für die Malkasten-Bühne.
1911 auf Anregung seines Freundes Georg Ruseler Rückkehr nach Oldenburg, wo er an der Stadtknabenschule vertretungsweise unterrichtete.
1912 feste Anstellung als Zeichenlehrer in Oldenburg.
1920/21 Aufenthalt an der Kunstakademie in München. Er blieb bis zu seinem Tod in Oldenburg niedergelassen und wandte er sich vor allem einer von Licht- und Wetterstimmungen geprägten Landschaftsmalerei zu.
Hugo Zieger starb am 27. März 1932 in Oldenburg.
Hugo Zieger | 1893 Preis: 38, 00 €